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Amalgansanierung

Amalgamsanierung

Zur Problematik des Amalgams

Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen und wurde viele Jahre lang in der Zahnmedizin als Füllungsmaterial eingesetzt. Quecksilber stellt für den menschlichen Organismus eine ernste Bedrohung dar, denn es ist ein schweres Gift, das in jeder Dosis , und mag sie noch so klein sein, giftig ist. Während der Liegedauer im Mund wird kontinuierlich Quecksilber in winzigen Mengen aus den Zahnfüllungen freigesetzt und vom Körper aufgenommen. Dort schadet das Gift dem Organismus auf vielfältige Art und Weise. Es kommt zu einer Anreicherung des Quecksilbers in Organen und im Nervengewebe, unter anderem im Gehirn. Stoffwechselvorgänge werden beeinträchtigt und Autoimmunerkrankungen sowie chronische Entzündungen begünstigt.

Die langjährig vertretene Meinung, die Dosis sei „ zu gering“ ist mittlerweile weitreichend wiederlegt.

Durch eine mannigfaltige Schadstoffbelastung der Umwelt haben Reaktionen wie Allergien und chronische Entzündungen massiv zugenommen. Hinzu kommt ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, so dass von vielen Menschen eine zusätzliche dauerhafte Belastung durch Quecksilber nicht mehr toleriert wird.

In der modernen Zahnmedizin stehen sehr gute biokompatible Materialien zur Verfügung, mit denen man die Zähne schonend und gesundheitsverträglich restaurieren kann.

Also einfach raus mit dem Amalgam?

Leider findet in dem Moment der Entfernung der Amalgamfüllungen eine erhöhte Exposition statt und die Gefahr einer Vergiftung ist relativ groß, wenn nicht besondere Maßnahmen zum Schutz des Patienten während der Behandlung und in der direkten Phase danach, ergriffen werden.

Die Entfernung der alten Amalgamfüllungen findet in meiner Praxis nach einem strengen Protokoll statt, dass ich sowohl nach den Empfehlungen der toxikologischen und  zahnmedizinischen Studien, als auch nach den Erfahrungswerten der Naturheilkunde zusammengestellt habe.

Dabei wird effektiv verhindert, dass Quecksilber in den Organismus eindringen kann. Darüber hinaus wir eine Ausleitung nach der Behandlung durchgeführt, da trotz Atemschutz Spuren von dem während des Entfernens der Füllung entstehenden Quecksilberdampf über die Lunge aufgenommen werden könnten.

 

Die technische Durchführung der

Amalgamsanierung

-Anlegen eines Kofferdamms

-Anwendung besonders geeigneter Bohrer

-Absaugung mit spezieller Absaugvorrichtung

-Durchspülen der Zahnlöcher mit gelöster Aktivkohle und gelösten Chlorella Algen, um winzige Partikel zu binden und abzusaugen.

-Atemschutz für Patient und Behandler bei Frischluftzufuhr.

Dieses Protokoll wird durch eine Kombination von Mitteln aus der klassischen Schulmedizin und der Naturheilkunde unterstützt.

Vier Wochen vor der Entfernung werden mögliche Mineralstoffdefizite (Calcium, Magnesium, Kalium etc.) müssen unbedingt mittels einer gesunden und vitalstoffreichen Ernährung und ggfs. hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden, damit dem Organismus genügend Ressourcen zur Entgiftung zur Verfügung stehen.

Zwei Wochen vor der Entfernung wird täglich die Einahme von Chlorella-Algen verordnet. Direkt nach dem Ausbohren werden pulverisierte Chlorella-Algen in die offenen Zahnhöhlen gefüllt.

Die Ausleitung von Quecksilber

Wenn die Amalgamfüllungen entfernt sind, geht es an die Ausleitung des im Körper zirkulierenden und eingelagerten Quecksilbers. Dabei setzte ich Chelat-Bildner, z. B. DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) und eine orthomolekulare Begleittherapie (Einnahme von Vitalstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die eine Entgiftung und Ausleitung unterstützen) ein.

“Chelate“ sind komplexe Verbindungen. Ein Chelat-Bildner geht (in diesem Fall) mit

Schwermetallen eine komplexe Verbindung ein, so dass die Schwermetalle ausgeschieden werden können. Ich stimme darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen, wie zum Beispiel das Einnehmen von Bärlauch und Korrianderextrakt, mit Ihnen oder Ihrem Heilpraktiker ab. Auf diese Weise kann ich Ihnen eine extrem sichere Entfernung des Amalgams aus Ihrem Mund versichern.

 

 

Amalgansanierung 27. September 2017